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Das Jahr der Delfine von Lark, Sarah (eBook)

  • Verlag: Bastei Lübbe
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das Jahr der Delfine

Köln, Gegenwart: Wie soll mein Leben weitergehen?, fragt sich Laura, Mutter von zwei Teenagern. Jetzt, da ihre Kinder zunehmend selbstständig werden, denkt Laura an ihren einstigen Traum zurück, Meeresbiologin zu werden. Als sich die Chance bietet, für einige Zeit im Bereich der Wal- und Delfinbeobachtung in Neuseeland zu arbeiten, ergreift sie diese mit gemischten Gefühlen. In Neuseeland eröffnet sich Laura eine völlig neue Welt. Ihre Kinder vermisst sie dennoch, ihren Mann hingegen kaum. Der Abenteurer Ralph und der Tierschützer Steve bemühen sich um Lauras Gunst, während sie sich eher von dem zurückhaltenden Ben angezogen fühlt. Doch zwischen ihm und ihr steht ein dunkles Geheimnis ...

Produktinformationen

    Größe: 6478kBytes
    Herausgeber: Bastei Lübbe
    Untertitel: Roman. Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 463
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9783732529537
    Illustriert von: Dreher, Tina

Das Jahr der Delfine

K APIT EL 1

"Neuseeland?" Tobias sah sie ungläubig an. "Da kannst du ja gleich nach Amerika gehen!"

"Das wäre tatsächlich sogar näher ...", murmelte Laura, was ihr Mann allerdings gar nicht zur Kenntnis nahm - Geografie gehörte nicht zu seinen Interessengebieten, und Fernweh war ihm fremd. "In Neuseeland ist eben gerade diese Stelle frei", begann sie erneut und schalt sich selbst dafür, das Gespräch nicht besser geplant zu haben. Sie hätte Tobias mit der Ankündigung ihrer Pläne nicht so überfallen dürfen. Aber sie hatte die Anzeige erst ein paar Stunden zuvor gelesen, und seitdem war sie in Hochstimmung. Es war, als hätte eine gute Fee ihre Hände im Spiel gehabt! Sie musste ihr Glück mit jemandem teilen und war zunächst vor den Kindern mit ihrer Idee, ein Jahr im Ausland zu verbringen, herausgeplatzt. Jetzt wollte sie natürlich auch Tobias davon erzählen, denn sicher würden die Kinder beim Abendessen über die Neuigkeiten reden wollen. "Eine Stelle als Tour Guide auf einem Walbeobachtungsschiff. Genau das, wovon ich immer geträumt habe. Es ist eine einmalige Chance. Und die ideale Grundlage für mein Studium ..."

"Laura, du hast zwei Kinder!", erinnerte Tobias sie mit vorwurfsvollem Unterton und nahm sich erst mal ein Bier aus dem Kühlschrank, wie er das abends gern tat. Auch Laura bot er eine Flasche an. Sie war allerdings zu aufgeregt, um Durst zu verspüren. "Wie stellst du dir das vor?", fragte er nun. "Du kannst doch nicht einfach so für eine solch lange Zeit nach Übersee verschwinden."

"Die Kinder finden es toll!", erklärte Laura begeistert. "Sie müssen natürlich bei dir bleiben, ein Schulwechsel wäre viel zu aufwendig. Aber Weihnachten wollen sie mich besuchen." Sie lächelte. "Kathi will unbedingt nach Neuseeland, Jonas dagegen kann das Papa-Jahr kaum abwarten. Es rächt sich jetzt, dass du ihn immer länger hast aufbleiben lassen, wenn ich im Abendgymnasium war."

"Ihr habt das also alles schon geplant?" Tobias sah sie gekränkt an. "Ohne mich?"

Laura biss sich auf die Lippen. "Wir ... haben gemeinsam ein paar Überlegungen angestellt", gab sie zu. "Aber wir wollten dich nicht ausschließen. Die Kinder waren nur früher zu Hause als du." Tobias hatte an diesem Dienstag seinen freien Nachmittag, wie er das nannte. Er war nach der Arbeit mit Freunden beim Sport gewesen. "Und ich erzähl es dir ja jetzt. Du kannst noch alles dazu sagen, bislang ist schließlich nichts entschieden. Tobias, ich möchte es wahnsinnig gern versuchen! Ein Jahr geht schnell rum. Die Kinder wollen auch beide im Haushalt helfen ..." Sie lachte nervös. "Kathi brennt darauf, hier die Hausfrau zu spielen - was sich natürlich geben wird, wenn sie erst mal merkt, wie stressig der Job ist. Und oft einfach nur öde."

Tobias verzog den Mund. "Soll heißen, du hast dich all die Jahre lang geknechtet gefühlt?", fragte er bitter.

Laura schüttelte entschieden den Kopf und begann, den Abendbrottisch zu decken. Kathi und Jonas würden bald nach Hause kommen. Und sie sollten möglichst nicht in einen Streit zwischen ihren Eltern platzen.

"Nein", beteuerte sie rasch. "Das wollte ich überhaupt nicht sagen, bitte dreh mir nicht die Worte im Mund herum! Ich hab für meine Familie gesorgt, und ich hab's gern getan. Aber jetzt sind die Kinder aus dem Gröbsten heraus, und ich finde, es ist Zeit, mal etwas für mich zu tun ..." Sie nahm Teller und Gläser aus dem Schrank und stellte sie heftiger als beabsichtigt auf den Tisch.

"Selbstverwirklichung? Midlife-Crisis?", fragte Tobias mit schiefem Lächeln. "Dafür bist du eigentlich noch zu jung."

Laura seufzte. "Eben", erklärte sie dann. "Ich bin erst einunddreißig. Ich kann noch etwas verändern, etwas erleben ... Ich hatte mal einen Traum, Tobias, und das weißt du ..."

Tobias verdrehte die Augen. Er hatte sich schon damals, als sie sich kennenge

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