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Sanfte Rache von Brown, Sandra (eBook)

  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Sanfte Rache

Eine junge Frau, die spurlos verschwindet, ein geheimisvoller Fremder und ein Schneesturm, vor dem es kein Entkommen gibt ...

An einem eisigen Wintermorgen verschwindet die Kinderärztin Emory Charbonneau bei einer Joggingrunde auf einer einsamen Bergstraße spurlos. Ihr Mann Jeff meldet sie als vermisst, doch als die Ermittlungen endlich beginnen, ist die Spur bereits kalt. Während die Polizei Jeff selbst verdächtigt, erwacht Emory in Gefangenschaft eines geheimnisvollen Mannes. Sie versucht alles, um ihm zu entkommen, muss aber schnell feststellen, dass die wahre Bedrohung für ihr Leben nicht von ihrem Entführer ausgeht. Und obwohl sie weiterhin Angst vor ihm hat, sprühen zwischen den beiden bald auch die Funken der Leidenschaft ...

Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman Trügerischer Spiegel auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman Die Zeugin, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformationen

    Größe: 1057kBytes
    Herausgeber: Blanvalet
    Übersetzer: Übersetzung: Göhler, Christoph
    Untertitel: Thriller. Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 512
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641171544

Sanfte Rache

1

"Tut es eher so weh?" Dr. Emory Charbonneau deutete auf die Strichzeichnung eines schmerzverzerrten Kindergesichts mit großen Kullertränen unter den Augen. "Oder eher so?" Diesmal wies sie auf eine andere Zeichnung, auf der ein bekümmertes Gesicht nicht ganz so schlimme Beschwerden illustrierte.

Die Dreijährige deutete auf das schlimmere Bild.

"Das tut mir leid, Liebes!" Emory führte das Otoskop in das rechte Ohr ein. Das Mädchen schrie vor Schmerz auf. Unter gemurmelten Beschwichtigungen und so sanft wie möglich untersuchte Emory erst den einen, dann den anderen Gehörgang. "Beide sind stark infiziert", erklärte sie der abgekämpften Mutter.

"Sie weint schon, seit sie heute Morgen aufgestanden ist. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Monate, dass sie Ohrenschmerzen hat. Beim ersten Mal konnte ich nicht zu Ihnen kommen und bin darum mit ihr in die Bereitschaftspraxis gefahren. Die Ärztin dort hat ihr etwas verschrieben, und damit ging es auch vorübergehend weg ... Aber jetzt ist es wieder da."

"Chronische Infektionen können zum Verlust des Gehörs führen. Man sollte sie nicht erst behandeln, wenn sie schon aufgetreten sind, sondern besser von vornherein vermeiden. Vielleicht sollten Sie mit ihr in eine pädiatrische Hals-Nasen-Ohren-Klinik gehen."

"Das hab ich ja versucht! Aber wo immer ich angerufen habe, werden keine neuen Patienten mehr aufgenommen."

"Ich könnte Sie an eine der besten vermitteln ..." Das war keine leere Prahlerei. Emory war sich sicher, dass gleich mehrere ihrer Kollegen klaglos jeden Patienten aufnehmen würden, den sie überwies. "Am besten lassen wir der Infektion sechs Wochen Zeit, um auszuheilen. Danach vereinbare ich einen Termin für Ihre Tochter. Vorerst verschreibe ich ihr ein Antibiotikum und dazu ein Antihistamin, um den Flüssigkeitsstau hinter dem Trommelfell aufzulösen. Sie können ihr ein Kinder-Schmerzmittel geben, aber die Schmerzen sollten eigentlich vergehen, sobald die Therapie anschlägt. Zwingen Sie sie nicht zum Essen, aber achten Sie darauf, dass sie genügend trinkt. Falls es ihr in ein paar Tagen nicht besser geht oder wenn sie plötzlich hohes Fieber bekommen sollte, rufen Sie die Nummer auf dieser Karte an. Ich bin übers Wochenende nicht da, aber der Kollege vertritt mich. Ich glaube allerdings nicht, dass es zu einem Notfall kommt. Doch selbst wenn, sind Sie bei ihm in besten Händen, bis ich wieder da bin."

"Danke, Dr. Charbonneau."

Sie lächelte die Mutter mitfühlend an. "Ein krankes Kind ist wirklich kein Vergnügen. Versuchen Sie, auch selbst etwas Ruhe zu finden."

"Hoffentlich haben wenigstens Sie am Wochenende etwas Schönes vor."

"Ich mache einen Zwanzig-Meilen-Lauf."

"Das klingt nach einer Tortur!"

Sie lächelte. "Genau darum geht es."

Emory füllte das Rezept aus und trug den Befund in die Patientenakte ein. Als sie beides an den Empfangstresen brachte, erklärte ihr die junge Arzthelferin: "Das war Ihre letzte Patientin für heute."

"Sehr gut. Ich bin praktisch schon weg."

"Haben Sie im Krankenhaus Bescheid gesagt?"

Sie nickte. "Und beim Telefonservice. Ich bin ab sofort offiziell im Wochenende. Haben Dr. Butler und Dr. James gerade Patienten in Behandlung?"

"Ja. Und für beide sitzen noch mehrere im Wartezimmer."

"Ich wollte mich eigentlich noch schnell von ihnen verabschieden, aber dann will ich lieber nicht stören."

"Dr. Butler hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen."

Sie reichte ihr ein Blatt von einem Notizblock mit Monogramm. Hals- und Beinbruch - oder was wünscht man einer Marathonläuferin? Mit einem Lächeln faltete Emory die Notiz zusammen und steckte sie in die Tasche ihres Arztkittels.

"Und von Dr. James soll ich Ihnen ausrichten", fuhr die Arzthelferin fort, "dass Sie sich vor den Bären in Acht nehmen sollen."

Emory lachte. "Wissen unsere Patienten, dass sie bei zwei Clowns in Beh

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