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Erbe und Schicksal von Archer, Jeffrey (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Erbe und Schicksal

England 1945: Der Zweite Weltkrieg ist beendet. Harry Clifton, der sich aus den Hafendocks Bristols hochgearbeitet hat, und sein treuer Jugendfreund Giles Barrington, Sprößling der Schifffahrt-Dynastie Barrington, haben überlebt. Endlich hat Harry zu seiner großen Liebe gefunden, zu Giles' Schwester Emma Barrington. Doch ein langer Schatten droht auf die jungen Menschen zu fallen. In einer dramatischen Verhandlung obliegt es dem Haus der Lords festzulegen, wer das Vermögen der Barringtons rechtmäßig erben wird: Harry oder Giles. Harry weiß, dass die Entscheidung seine Verbindung mit Emma für immer zerstören könnte. Für die Familien Clifton und Barrington beginnt eine neue Epoche voller Intrigen und Verrat.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos "Die Clifton-Saga" stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Produktinformationen

    Größe: 2497kBytes
    Reihe (Teil): Clifton-Saga Bd.3
    Herausgeber: Heyne
    Untertitel: Die Clifton Saga 3 - Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 512
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641155216

Erbe und Schicksal

PROLOG

Big Ben schlug viermal.

Obwohl der Lordkanzler erschöpft war und die Ereignisse der letzten Nacht seine ganze Kraft gefordert hatten, strömte noch so viel Adrenalin durch seinen Körper, dass er nicht einschlafen konnte. Er hatte Ihren Lordschaften versichert, dass er in der Sache Barrington gegen Clifton ein Urteil sprechen und darüber entscheiden würde, welcher der beiden jungen Männer den Titel und die umfangreichen Besitztümer der Familie erben würde.

Noch einmal erwog er die Fakten, denn er war davon überzeugt, dass die Fakten - und nur die Fakten - seine endgültige Wahl bestimmen sollten. Schon als er vor etwa vierzig Jahren nach Beendigung seines Jurastudiums sein Praxisjahr begonnen hatte und noch bevor er als Anwalt zugelassen worden war, hatte sein Supervisor ihm eingeschärft, alle persönlichen Gefühle, vagen Eindrücke und Voreingenommenheiten zurückzustellen, wenn es darum ging, gegenüber dem Mandanten und dem Fall, mit dem er sich beschäftigte, zu einer Entscheidung zu kommen. Das Gesetz, so hatte sein Supervisor betont, war nichts für ängstliche Gemüter oder romantische Schwärmer. Doch obwohl der Lordkanzler vier Jahrzehnte lang dieses Mantra beherzigt hatte, musste er zugeben, dass er noch nie mit einem Fall befasst war, in welchem der Anspruch beider Seiten auf eine so nachdrückliche Weise gleichermaßen berechtigt schien. Er wünschte sich, F. E. Smith wäre noch am Leben, damit er ihn um Rat fragen könnte.

Auf der einen Seite ... wie er diesen klischeehaften Ausdruck hasste. Auf der einen Seite war Harry Clifton drei Wochen vor seinem besten Freund Giles Barrington geboren worden: eine Tatsache. Auf der anderen Seite war Giles Barrington zweifellos der eheliche Sohn von Sir Hugo Barrington und seiner ihm rechtmäßig angetrauten Frau Elizabeth: eine Tatsache. Doch das machte Giles Barrington noch nicht unbedingt zu Sir Hugos Erstgeborenem, und genau auf diesen Punkt bezog sich die entscheidende Passage des Testaments. Auf der einen Seite hatte Maisie Tancock Harry am achtundzwanzigsten Tag des neunten Monats nach ihrer einmaligen Beziehung zu Hugo Barrington - sie hatten an jenem Tag an einem Ausflug nach Weston-super-Mare teilgenommen - zur Welt gebracht. Eine Tatsache. Auf der anderen Seite war Maisie Tancock mit Arthur Clifton verheiratet, als Harry geboren wurde, und in der Geburtsurkunde wurde Arthur unmissverständlich als Vater des Kindes genannt. Eine Tatsache.

Auf der einen Seite ... die Gedanken des Lordkanzlers schweiften ab zu den Ereignissen, die sich im Oberhaus abgespielt hatten, nachdem von den Mitgliedern der Kammer darüber abgestimmt worden war, ob Giles Barrington oder Harry Clifton den Titel samt allem, was darin inbegriffen ist , erben sollte. Er erinnerte sich an die genauen Worte des leitenden Repräsentanten der Parteien, mit denen dieser einem bis auf den letzten Platz besetzten Haus das Ergebnis der Abstimmung verkündet hatte:

"Ja-Stimmen zur Rechten: zweihundertdreiundsiebzig. Nein-Stimmen zur Linken: zweihundertdreiundsiebzig."

Unruhe war daraufhin auf den roten Bänken ausgebrochen. Der Lordkanzler akzeptierte, dass ihm aufgrund der Stimmengleichheit die wenig beneidenswerte Aufgabe zufiel, über das Erbe des Familientitels der Barringtons einschließlich der angesehenen Schifffahrtslinie, der Ländereien und aller sonstigen Besitztümer zu entscheiden. Wenn doch nur nicht so viel von seiner Entscheidung abhängen würde im Hinblick auf die Zukunft der beiden jungen Männer. Sollte er sich von der Tatsache beeinflussen lassen, dass Giles Barrington den Titel erben wollte und Harry Clifton nicht? Nein, keineswegs. Wie Lord Preston in seiner überzeugenden Rede für die Opposition ausgeführt hatte, würde dies einen Präzedenzfall schaffen, der höchst unglückliche Folgen haben konnte, auch wenn eine solche Entscheidung im Augenblick bequem erscheinen musste.

Wenn er jedoch auf der anderen Seite z

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