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Ragdoll - Dein letzter Tag von Cole, Daniel (eBook)

  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Ragdoll - Dein letzter Tag

Ein Killer versetzt die ganze Stadt in Angst. Dein Name steht auf seiner Liste. Mit dem Datum deines Todes. Dein letzter Tag ist nah. Und fliehen ist zwecklos.
Atemberaubender Stoff für Serien-Fans: der Auftakt zur Thriller-Reihe von Daniel Cole!

Daniel Cole wurde 1983 geboren. Er hat bisher als Sanitäter, Tierschützer und für die britische Seenotrettung gearbeitet. Sein Drang, Menschen zu retten, entspringt möglicherweise dem schlechten Gewissen wegen der großen Zahl der Figuren, die er beim Schreiben umbringt. Er lebt im sonnigen Bournemouth in Südengland und ist meist am Strand anzutreffen, obwohl er eigentlich an seinem nächsten Buch schreiben sollte. Sein Debüt "Ragdoll" erscheint in 34 Ländern, die Verfilmung ist in Vorbereitung.

Produktinformationen

    Größe: 2011kBytes
    Herausgeber: Ullstein
    Übersetzer: Übersetzung: Lösch, Conny
    Untertitel: Kriminalroman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 480
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783843714716

Ragdoll - Dein letzter Tag

KAPITEL 1

Samstag, 28. Juni 2014

3:50 Uhr

Wolf griff blind nach seinem Handy, das auf dem Laminatboden vibrierte und immer weiter wegrutschte. Langsam zerfiel die Dunkelheit in die unvertrauten Formen seiner neuen Wohnung. Das verschwitzte Laken klebte an seiner Haut, als er von der Matratze rollte und zu dem nervig brummenden Ding kroch.

"Wolf", meldete er sich, erleichtert darüber, dass er wenigstens das richtig hinbekommen hatte, und suchte gleichzeitig die Wand nach dem Lichtschalter ab.

"Simmons."

Wolf legte den Schalter um und seufzte schwer, als ihm das schwache gelbliche Licht erneut ins Gedächtnis rief, wo er sich befand; am liebsten hätte er es wieder ausgeschaltet. Die Wände des winzigen Schlafzimmers waren kahl, eine durchgelegene Doppelbettmatratze lag auf dem Boden, und eine einzige nackte Glühbirne hing von der Decke. In der klaustrophobisch engen Schuhschachtel war es kochend heiß, da der Vermieter den vorangegangenen Bewohner noch immer nicht ausfindig gemacht und um den Schlüssel für das Fenster gebeten hatte. Normalerweise wäre das in London kein Problem gewesen; Wolf war aber ausgerechnet während einer nun schon knapp zwei Wochen anhaltenden und für englische Verhältnisse untypischen Hitzewelle umgezogen.

"Lass dir deine Freude bloß nicht zu deutlich anmerken", sagte Simmons.

"Wie spät ist es?", gähnte Wolf.

"Zehn vor vier."

"Hab ich dieses Wochenende nicht frei?"

"Nicht mehr. Du musst mit mir zu einem Tatort."

"Auf deinem Schreibtisch?", fragte Wolf nur halb im Scherz, denn sein Chef hatte das Büro schon seit Jahren nicht mehr dienstlich verlassen.

"Witzig. Ausnahmsweise hab sogar ich Ausgang."

"So schlimm, hm?"

Schweigen am anderen Ende der Leitung, bis Simmons erwiderte: "Ziemlich schlimm. Hast du was zu schreiben?"

Wolf kramte in einer der im Eingang aufgestapelten Kisten und fand einen Kugelschreiber, um sich die Anschrift auf dem Handrücken zu notieren. "Okay, leg los."

Aus dem Augenwinkel sah er ein Flackern über die Front seines Küchenschranks huschen.

"Wohnung 108 ...", fing Simmons an.

Als Wolf seine schlecht bestückte Kochnische betrat, wurde er von Blaulicht geblendet, das durch das kleine Fenster hereinfiel.

"Trinity Towers ..."

"Hibbard Road, Kentish Town?", fiel Wolf ihm ins Wort und spähte auf Dutzende von Polizeiwagen, Reporter und evakuierte Bewohner vor dem Block gegenüber.

"Woher zum Teufel weißt du das?"

"Immerhin bin ich Detective."

"Oder unser Hauptverdächtiger. Los, setz dich in Bewegung."

"In Ordnung. Ich muss nur ..." Wolf sprach den Satz nicht zu Ende, Simmons hatte bereits aufgelegt.

Trotz des blinkenden Blaulichts stach ihm das orangefarbene Lämpchen an der Waschmaschine ins Auge, und ihm fiel wieder ein, dass er vor dem Schlafengehen seine Arbeitsklamotten noch schnell hineingesteckt hatte. Er schaute auf die Dutzenden von identischen Kisten, die sich hier an der Wand stapelten. "Mist."

Fünf Minuten später schob Wolf sich durch die Menge der Schaulustigen draußen vor dem Gebäude. Er sprach einen Polizisten an, zeigte seinen Dienstausweis und erwartete, ohne weitere Umstände durch die Absperrung gelassen zu werden; der junge Constable aber riss ihm das Dokument aus der Hand und betrachtete es genau, verglich das Bild skeptisch mit der imposanten Gestalt in Badehose und ausgewaschenem Bon-Jovi-T-Shirt von der Keep the Faith -Tour '93 vor sich.

"Officer Layton-Fawkes?", fragte der Constable misstrauisch.

Wolf zuckte zusammen, als er seinen eigenen hochgestochenen Namen hörte: "Detective Sergeant Fawkes, ja."

"Der 'Massaker im Gerichtssaal'-Fawkes?"

"Sie dürfen gerne William zu mir sagen ... Kann ich?" Wolf gestikulierte in Richtung Wohnblock.

Der junge Mann gab Wolf den Dienstausweis zurück und hi

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