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Das Einstein-Papier von Ramberg, Lennart (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das Einstein-Papier

Wer würde für den Nobelpreis töten? Der schwedische Wissenschaftsthriller: 'Das Einstein-Papier' von Lennart P. Ramberg jetzt als eBook bei dotbooks. Er sollte mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden - nun wird der renommierte Forscher Dr. Takeo Ohashi während einer Konferenz tot aufgefunden. Das schwedische Nobel-Komitee will sichergehen, dass ihnen kein Skandal ins Haus steht, und beauftragen die junge Wissenschaftlerin Anneli, die Hintergründe des Todesfalles herauszufinden. Was ihre Auftraggeber nicht wissen: Anneli war die Freundin von Takeo. Und sie glaubt weder an Zufälle noch an Selbstmord. Ohne zu zögern stürzt Anneli sich in die Ermittlungen, die sie selbst schnell in große Gefahr bringen ... 'Man wird immer wieder an Dan Brown erinnert. ... Und Anneli Vinka ist die neue Lisbeth Salander: intelligenter als die Meisten; mutig bis hin zur Tollpatschigkeit und sozial unbegabt.', urteilt die schwedische Tageszeitung Borås Tidning Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Das Einstein-Papier' von Lennart P. Ramberg. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Lennart P. Ramberg wurde 1960 in der schwedischen Provinz Värmland geboren. Mit 27 Jahren promovierte er im Fach Industriephysik und gründete 1997 ein Technikunternehmen, das er später für eine spektakuläre Summe in die USA verkaufte. Von diesem Gewinn erwarb Ramberg Anteile an einer schottischen Whiskybrennerei und - als erste Privatperson in Europa - ein CO2-Emissionsrecht. Heute lebt er mit seiner Familie in Stockholm. Sein Ökothriller 'Schmetterlinge im Eis' wurde von der Kritik gefeiert.

Produktinformationen

    Größe: 556kBytes
    Herausgeber: dotbooks GmbH
    Übersetzer: Übersetzung: Schöps, Kerstin
    Untertitel: Thriller
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 548
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9783958247697

Das Einstein-Papier

Kapitel 2

Professor Mossander stellte den Karton auf den Konferenztisch und verteilte die Plastikschalen mit Salat. Wie fast immer sah er ernst aus. Seine Lippen waren geschlossen, fast aufeinandergepresst, sein Blick war prüfend. Falten prägten sein Gesicht, das sich in der oberen Hälfte durch eine Stirn auszeichnete, die einem Aristoteles würdig war, und in der unteren Hälfte durch einen akkurat geschnittenen Bart, der tägliche Pflege forderte und erhielt.

"Hühnchen", las Mossander vor und zögerte, ob er seine Schale auf oder neben seinen Teller stellen sollte. "Mit sonnengetrockneten Tomaten", fügte er hinzu, ohne darüber nachzudenken, wie schicksalsvoll dieser Kommentar klang. Er war mit seinen Gedanken bereits beim Anlass der Versammlung. Mossander setzte sich, korrigierte den Sitz seiner randlosen Brille und zog seine Jackenärmel ein Stück herunter, sodass die Manschettenknöpfe gerade noch zu sehen waren.

"Vielen Dank", sagte Mossander in die Runde der drei weiteren Teilnehmer, nachdem diese sich ebenfalls gesetzt und die Deckel ihrer Salatschalen geöffnet hatten. "Vielen Dank, dass ihr so kurzfristig in die Akademie kommen konntet."

Die drei nickten zustimmend. Einer der Kollegen hatte seinen Arbeitsplatz an der Stockholmer Universität, die sich fußläufig zum roten Backsteinbau der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften befand, ein anderer war aus Uppsala gekommen, und der Dritte war zufällig zu Besuch in der Hauptstadt gewesen, als Mossander ihn auf dem Handy erreicht hatte.

"Wir werden auch nicht mehr. Ich habe mit Gösta gesprochen und mit Verner unten in Lund. Soweit ich das sehe, sind wir aber beschlussfähig." Mossander schob seinen Salat von sich.

"Die Lage ist ziemlich delikat."

Die drei Professoren sahen ihn abwartend an.

"Oder sagen wir lieber, verdammt delikat", korrigierte er sich und bereute seine Ausdrucksweise im selben Augenblick. Er entschuldigte das Fehlen eines Assistenten, um das Protokoll zu schreiben, und versprach, sich unter Berücksichtigung der gängigen Prüfungsroutine selbst darum zu kümmern. Dann wischte er sich das Dressing von den Fingern.

"Heute Vormittag gegen elf Uhr wurde Doktor Takeo Ohashi tot aufgefunden." Mossander faltete seine Serviette zusammen. "Und zwar im Inneren des Schiefen Turms von Pisa. Alles deutet darauf hin, dass er von ganz oben hinabgestürzt ist."

"Im Inneren?" Professor Sundén sah Mossander an, als würde dessen Aussage gegen ein Naturgesetz verstoßen.

Professorin Kvarfort hob Ehrfurcht gebietend die Hand und wischte diesen Einwand weg.

"Unfall? Selbstmord? Mord?", fragte sie.

"Es heißt, es sei ein Unfall gewesen. In Pisa findet ja zurzeit eine große Konferenz statt. Alle aus dem Forschungsbereich der Gravitationswellen haben sich dort versammelt. Der Besuch im Turm gehörte zum Rahmenprogramm. Soweit ich das verstanden habe, waren die Wissenschaftler gestern am späten Abend dort."

"Aber du zweifelst an der Unfalltheorie?", hakte Kvarfort nach und klickte rhythmisch mit ihrem Stift.

"Nicht direkt. Aber ich bin mir auch nicht hundertprozentig sicher. Das wäre ich aber gerne. Und zwar richtig sicher, nach diesen ganzen Bemühungen."

Professor Ulf Mossander, Vorsitzender des Nobelpreiskomitees für Physik an der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften sowie Vizepräsident der Akademie und stellvertretender Dekan an der Universität von Stockholm, bezog sich damit auf den ungewöhnlich hohen Arbeitseinsatz, der sich hinter der Liste der Kandidaten verbarg, die der Akademie vorlag. Jene Liste, die nach und nach gekürzt werden sollte, bis nur noch drei Namen übrig waren - der eine oder die zwei, drei Namen der nächsten Nobelpreisträger in Physik. Sofern die Mitglieder der Akademie diesem Vorschlag folgten - was sie bereits so häufig getan hatten, dass Mossander der Überzeugung war, dass eine Ablehnung eine ungeheure Schmach fürs Komit

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